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21.12.2008 Konzert zur Weihnachtszeit


Bläserjugend und Blasorchester überzeugten

Das "Konzert zur Weihnachtszeit" ist der musikalische Jahreshöhepunkt beim Musikverein "Lyra" Reichenbach. Gestaltet wurde es wie in den Vorjahren von der Bläserjugend und dem Blasorchester, beide unter der Leitung von Gernot Franz, dessen gute Arbeit mit den Musikern bei diesem Konzertabend in jedem Stück hörbar wurde. Diese Qualität hat sich inzwischen offenbar herumgesprochen, denn die Reihen im Kurhaus waren bis in den letzten Winkel besetzt, als Vorsitzender Günter Geisert die Zuhörer begrüßte. Sein besonderer Gruß galt dabei Bürgermeister Harald Ehrler und Bezirksehrenvorsitzendem Hans Panny.
Geehrt mit der Silbernen Nadel wurden von Ehrenbezirksvorsitzendem Hans Panny die Tubisten Elke und Klaus Auer. Beide sind seit 20 Jahren bei der Lyra aktiv. Fabian Müller wurde für 10 Jahre geehrt.
Einen "Aderlass" zu verzeichnen hatte die Bläserjugend durch mehrere Wechsel ins erste Orchester, dafür waren fünf junge Musiker erstmals dabei. Mit Recht hob Vorsitzender Günter Geisert auf den hohen Stellenwert der Jugendarbeit ab. So hat Thomas Schwab das Silberne Leistungsabzeichen im Fach Schlagwerk erworben.
Die Bläserjugend hatte dennoch ein beachtliches Programm zusammengestellt, das weihnachtlich mit dem rhythmisch betonten "The Jingle Bell Motown Stomp" begann. "Three faces of Kilimanjaro" war eine musikalische Phantasie über die drei Gipfel dieses afrikanischen Berges. Mit klarem und warmem Ton spielte Mareike Schmich das Solo für Es-Alt-Saxophon in "Just for Friends". Mit einem Abba-Medley beendete die Bläserjugend ihr Programm, bedankte sich aber für den großen Beifall mit "Pride of the Lancers" als Zugabe.
Mehrere Höhepunkte hatte das Programm des Blasorchesters zu bieten, durch das Dieter Bertelmann mit erläuternden Worten führte. Da sind zunächst die Stücke zu nennen, bei denen sich Aktive des Orchesters als beachtliche Solisten präsentieren konnten, denen das Blasorchester unter Gernot Franz ein aufmerksamer Begleiter war. Diesen Reigen eröffnete Fabian Müller, dem die teilweise virtuosen Läufe des dreisätzigen Klarinettenkonzerts in Es-Dur von Rimsky-Korsakoff keine Probleme bereiteten. Ihm folgte Carina Geisert, die in der "Romanze op. 36" von Camille Saint-Saens mit einem wunderbar weichen Ton ihres Waldhorns beeindruckte. Im zweiten Teil gab es mit der "Tell-Phantasie" nach der Musik von Rossini ein Solo für Xylophon, das Thomas Schwab brillant spielte.
Höhepunkte waren auch die Fantasie "Jericho", die der Belgier Bert Appermont original für Blasorchester komponierte. Hier konnte Gernot Franz die Vorzüge seines Orchesters voll zur Geltung bringen. Rhythmisch differenzierte, klar strukturierte Teile wechselten mit wuchtigen, aber immer kontrollierten Tutti-Passagen. Festlich leitete das Blasorchester den ersten Teil ein mit "The Royal Duke" und beendete ihn mit dem portugiesischen Konzertmarsch "O Vitinho".
Big-Band-Jazz für großes Orchester bot "Buenaventura". "At worlds End" führte die Filmmusik zu "Fluch der Karibik III". Ein Medley mit Melodien von "Queen" unter dem Titel "God save the Queen", es begann auch mit dieser Hymne, leitete über zu "A Christmas Festival", in dem Leroy Anderson weihnachtliche Weisen zusammengestellt hatte.
Für den lang anhaltenden Beifall mit Standing Ovations bedankten sich die Musiker mit zwei Zugaben: "Matrimony" von Gilbert O'Sullivan, und "Dry your Tears, Africa" aus dem Film "Amistad", zu dem sich ein Teil des Orchesters als Chor formierte. Für dieses Stück erklatschten sich die Zuhörer sogar eine Wiederholung.

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