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11.02.2017 Prunksitzung Lyra Reichenbach


Vom Wahl-Trieb zum sexuellen Entfruster

Viel Frohsinn bei der Prunksitzung der „Lyra“

„Frohsinn und Heiterkeit, das sind die Brückenpfeiler der Fasnachtszeit.“ So rief Sitzungspräsident Manfred Hübscher ins närrische Publikum, nachdem zum Narrhalla-Marsch die Bühne durch den Elferrat des Musikverein Lyra Reichenbach im vollen Kurhaus-Saal besetzt worden war. Die Prunksitzung mit dem Thema „Die Lyra lässt die Puppen tanzen“ ist eröffnet. 

Eingeleitet wurde sie mit einem Gardetanz der „Tanzmäuse“, die in lila Uniformen zum Radetzkymarsch Karnevalsstimmung aufkommen ließen. Die „Zwei vom Seniorenstammtisch“ legten richtig los. Willibald Masino, erster Waldbronner Fasnachter, eingefroren1292 und zufällig beim Sektempfang zur 725-Jahrfeier wieder entdeckt, witzelte mit Klaus Auer über die (Un-)Zeichen der Ehe und die Abenteuer des Alters.

Politisch ging es bei „Nachtwächter“ Manfred Hübscher zu, der Ereignisse bis zurück ins Jahr 2015 kommentierte. Viel Zündstoff von Beckenbauer bis Brexit und Trump lieferte ihm hierfür das vergangene Jahr. Auch blitzte Aktuelles durch, wie das Thema Wahlen. Bei Wahlen sei es eben „wie in der Liebe, es herrschen die Triebe“, philosophierte Hübscher. „Aber es geschieht so allerlei, sind die Wahlen vorbei.“ 


Weiter ging es mit Tanzeinlagen der Kindergarde
, die mit ihren Besen zur Musik von Bibi Blocksberg über die Bühne flog, und dem Auftritt der „Chirurgin“ Waltraud Kieweg, die den wahren Grund von Gummihandschuhen im Chirurgenberuf verriet: es gibt keine Fingerabdrücke. 

Viele Lacher erhielten die beiden „Omas“ Alma und Martha alias Simon Bertelmann und Thomas Schwab, zum Thema Verständigungsschwierigkeiten mit Technik („Ei-Fon? Ostern oder?“).
Stimmungskanone Wolfgang Petry, köstlich verkörpert von Monika Mess, gab mit voller Hingabe den Star der Rockschlager und erhielt viel Applaus.

Elke Auer gab Enkel Patrick Auer munter Ratschläge und wusste, warum er den Äquator in der Schule nicht finden konnte („Des isch, weil du die Schuldasch ned aufräumsch“). 

Heiß lief das Publikum für den Auftritt des Männerballetts mit ihren „durchtrainierten Astralkörpern“, die mit ihren Reizen nicht geizten. Für Begeisterung sorgte „Labbeduddl“ Martin Schwab, der aus Ehe und Familienleben erzählte. 80 Prozent der Frauen seien sexuell frustriert. „Ich nicht“ kam ein Ruf aus dem Publikum. Na, dann müsse er da wenigstens nicht vorbei kommen. 

Die Showtanzgruppe ließ dann rasant und gut abgestimmt „die Puppen tanzen“ und erntete viel Applaus. Zeitungsausträger Horst Weber erinnerte an den Einsatz der Feuerwehren Waldbronn und Karlsbad im Kurhaus wegen eines Großbrands. Der stellte sich aber als Lagerfeuer vom Wirt heraus. Sein Fazit war dann in Bezug auf Beckenbauers „Unterschriftendemenz“: „Lieber Korn im Blut als Stroh im Kopf!“. Der feierliche Auszug mit den „Lyra Fetzern“ beendete kurz nach Mitternacht die gelungene Sitzung. 
(Text mit freundlicher Genehmigung der BNN)

 


 


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Hier gehts zu weiteren Bildern vom Musikverein



Gardetanz der Tanzmäuse ließ gleich Stimmung 
aufkommen



Die zwei vom Seniorenstammtisch witzelten über 
die Abenteuer des Alters


Waltraud Kieweg erklärte, warum Chirurgen 
Gummihandschuhe tragen



Für Begeisterung sorgte der „Labbeduddl“ ,der aus 
Ehe und Familienleben erzählte



 ......und zum Abschluss der Kampagne:
die Narrenmesse in der St. Wendelinkirche mit
Pfarrer Ret und Willibald Masino

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