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19. und 20.02.2010 Prunksitzung Lyra Reichenbach


Lyra-Narren auf Zeitreise

Auf eine "Zeitreise mit der Lyra" nahmen die aktiven Fastnachter des Musikvereins "Lyra" Reichenbach die Narren "hier in der herrlichen Kurhaushalle" mit, wie Sitzungspräsident Manfred Hübscher bei der Begrüßung sagte und stellvertretend für alle "Promis" Bürgermeister Franz Masino als Schirmherrn der Waldbronner Fastnacht begrüßte. Danach wechselten Tänze, Büttenreden und Schunkelrunden in bunter Folge.

Eröffnet wurde die Prunksitzung durch einen schwungvollen Gardetanz der Tanzmäuse, den Michaela Schneider einstudiert hatte, und der von der Sitzungskapelle unter der Stabführung von Fabian Müller begleitet wurde, die auch das restliche Programm musikalisch unterstützte. Die Kleinsten, die "Lyra Kids", ernteten viel Beifall mit ihrem Tanz nach Motiven des Dschungelbuchs. Diesen Tanz hatten ebenso wie den gelungenen Beitrag der "Teenies" Heike Strack und Brigitte Geisert einstudiert. Mit Tänzen aus fünf Jahrzehnten sorgte das Männerballett unter der Leitung von Birgit Föhrenbacher einmal mehr für Stimmung im Saal. Mit einer getanzten Playbacknummer als "Drei Tenöre" knüpften Daniel Becker, Markus Reiser und Matthias Strack an einen gelungenen Auftritt vor einigen Jahren an. Einen Volltreffer in Maske und Playback-Vortrag landete Monika Mess als "Andrea Berg".

Mit ihrem rock'n'rolligen Schautanz, einstudiert von Ines Ochs, gefielen die Tanzmäuse. Das närrische Publikum brachten schließlich Stefanie Bucher und Julia Löffler mit ihren Stimmungsrunden gehörig in Bewegung. Fast ebenso viele Narren waren auf der Bühne wie im Saal, als Manfred Hübscher zum Ordensverleih bat und neben Anderen auch Bürgermeister Franz Masino, und die Landtagsabgeordneten Werner Raab und Frank Mentrup mit einem wieder von Wilhelm Weckenmann gestalteten Orden bedachte.

Ein Highlight waren auch in diesem Jahr Horst Weber und Thomas Auer, die sich als Gemeindearbeiter umgesehen hatten und dabei oft tief ins Lokalgeschehen leuchteten. Aufstellen und Abbau des Christbaums beim Brunnenplatz und das benachbarte Spielcasino nahmen sie humoristisch aufs Korn. Den Brand in einer Gaststätte und Öl dort im Keller sowie die Verkehrsinseln mit weißem Kies waren weitere Themen ihres ersten Auftritts. Da sie aber so viel zu erzählen hatten, kamen sie später nochmals und nahmen die aus ihrer Sicht zu eng beieinander stehenden Stadtvillen beim Rathausmarkt aufs Korn und hatten einen ganz neuen Sparvorschlag für Gemeinderat und Bürgermeister parat: St. Martin und Kurparkfest auf einen Tag legen, dann sorgen die Kinder mit ihren Laternen für die Beleuchtung. Auch der KSC bekam sein Fett weg: die Mannschaft trainiere nur noch per Rad, damit sie "das Absteigen lernt".

In die Lokalpolitik leuchtete auch Manfred Hübscher als Nachtwächter mit seiner Laterne. Mit Geldbußen ließe sich vielleicht der Haushalt sanieren und die Attraktivität sei sicher mit einem 100-Loch-Platz zum Golfen auf Busenbachs Straßen zu steigern. Neues gebe es auch aus der Albtherme. Die Besucher bekämen jetzt bunte Bändchen, die ausweisen, ob sie schwimmen oder nur faul pennen wollen. Die aus der Talstraße verschwundenen Blumenkübel seien jetzt im Bauhof zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Der Bürgermeister habe zwar als Schuldenverwalter ein schweres Los, aber dennoch war er sich sicher, dass in "Waldbronn bald wieder der Bär tanzt".

Papas Diätversuche schilderte in bewegten Worten Mareike Schmich und lieferte wieder eine gelungene Vorstellung ab. Nichts als Probleme hatten Elke Auer und Stefanie Roth als Kassandra und schöne Helena. Herumzuschlagen hatten sie sich mit Parkplatzproblemen, ihrem Kaffeeautomaten und mit Abkürzungen, wollten auf jeden Fall einen Mann, aber nur "ambulant und auf keinen Fall stationär".

Als Revolverheld verkörperte Torsten Rangs zweieinhalb Zentner Dynamit. Waltraud Kieweg lebte in ständiger Konkurrenz zur benachbarten "Wohlstandsfamilie", die über diesem Duell beide in Konkurs gingen. Über Schall und Licht philosophierten Klaus Auer und Willibald Masino als Professoren, erzählten von Prüfungen und vom Mensa-Essen, wo es "Touristen-Kaviar" gebe, eine Schale Reis plus einer Sonnenbrille.

Den Schlusspunkt setzten traditionsgemäß die "Lyra-Fetzer" mit Manfred Hübscher an der Spitze. Die "Reichenbacher Kirwe 3011" war in diesem Jahr ihr Motto und darunter brachten sie, sehr zur Freude der Närrinnen und Narren viele Stimmungslieder unter. Zum großen Finale versammelten sich dann alle Akteure nochmals auf der Bühne. Nach dem über vierstündigen Programm übernahmen nahtlos die "Fernandos" das musikalische Kommando und animierten zu einem –oder mehreren- Tänzchen.





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Die "Tanzmäuschen" mit ihrem Gardetanz

In die Rock'n Roll-Zeit entführen die Tanzmäuse

2 Gemeindearbeiter nach "getaner Arbeit"

Der Nachtwächter beleuchtet das Ortsgeschehen

Stimmungsrunden mit Julia u. Steffi


Das Finale vereinte nach gut vier Stunden 
nochmals alle Mitwirkende auf der Bühne

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