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29. und 30.01.2010 Prunksitzung Lyra Reichenbach


Lyra-Narren auf dem Trip nach Fantasia

"Willkommen im Land der Fantasie" hießen die Narren des Musikverein "Lyra" Reichenbach an zwei Abenden eine bunte Narrenschar im Kurhaus. In ihrer mehr als vierstündigen Sitzung boten sie alles, was, zu einer Fastnachtssitzung gehört: schwungvolle Tänze, Büttenreden mit oder ohne Lokalkolorit, Stimmungslieder und Sketche.
Ein närrisches Jubiläum konnte Sitzungspräsident Manfred Hübscher feiern, er ist seit 33 Jahren als Fastnachter bei der Lyra aktiv. Nach seiner Begrüßung legte die Garde in der Einstudierung von Michaela Schneider einen schmissigen Tanz zur Melodie von "Stars and Stripes" auf die Bühne, begleitet von der Sitzungskapelle unter Gernot Franz, die auch den Abend musikalisch umrahmte. So lebhaften Beifall erhielten die Lyra-Kids für ihren "Mambo Jambo", dass sie um eine Zugabe nicht herumkamen. Auch die Jugendgarde gefiel mit ihrem Hip Hop, beide Gruppen stehen unter der Leitung von Heike Strack. In eine Blumenwiese verwandelten die "Tanzmäuse" gegen Ende die Bühne in ihrem schön gestalteten Showtanz, Choreografie Ines Ochs. Eine Nummer für sich ist seit Jahren das Männerballett. Diesmal trieben sie als "Lords of the Dance" in der Einstudierung von Birgit Föhrenbacher dem närrischen Publikum Lachtränen in die Augen. Reminiszenz an frühere Lyra-Sitzungen war die einst von Helmut Scheib kreierte „Letzte Musikprobe“, die Klaus Auer, Lothar Becker, Willibald Masino, Siegmund Schwab und Günter Geisert als Dirigent in all ihrer Komik nachspielten, sehr zur Freude auch von Helmut Scheib, der unter den Zuschauern weilte und anschließend auf die Bühne geholt wurde.
Den Saal in Bewegung brachten Julia Löffler, Eugen Endres und Willibald Masino mit ihren beiden Stimmungsrunden. Unterstützt von der Narrenkapelle organisierten sie sogar eine Polonaise. Den Schlusspunkt setzten wie immer die "Lyra-Fetzer" mit Manfred Hübscher an der Spitze. Mit ihrer "Fischerin vom Kurparksee" und dem "Skandal im Sperrbezirk" trieben sie die Stimmung vor dem Finale noch weiter in die Höhe.
Dazwischen unterhielten die Büttenredner der Lyra ihr Publikum. Den Anfang machte die junge Mareike Schmich in der undankbaren Rolle der Eisbrecherin. Wie bei ihrer ebenso gelungenen Premiere im Vorjahr hatte sie sich mit Omas 90. Geburtstag wieder ein Familienthema vorgenommen und erntete jubelnden Applaus. Ihr folgte Manfred Hübscher in der Bütt, der seit vielen Jahren schon als Nachtwächter das Jahr in Bund, Land und Kommune beleuchtet, dabei auch das harte Los der Gemeinderäte beklagte, die beim Geldzählen schnell feststellten: "Wir haben noch weniger als letztes Jahr!" und sich deshalb alles nur noch ums Sparen drehe.
Arg "ramponiert" kam Waltraud Kieweg von ihrem Skiurlaub im Zillertal zurück, kein Wunder, verwechselte sie doch die Skipiste mit der Sprungschanze. Als zwei Engel thronten Klaus Auer und Willibald Masino auf ihren Wolken und sinnierten über den Unterschied einer Musikprobe im Himmel und bei der Lyra. Als Schauspieler hatte sich Torsten Rangs in vielen Rollen versucht und zahlreiche Castings absolviert. Als die Schöne und das Biest kamen Stefanie Roth und Elke Auer. Sie hatten sich viel zu erzählen, ehe sie mit "einem großen weißen Auto mit Chauffeur" davonfuhren, beiläufig erfuhr man, dass es ein Bus war. Den Schlusspunkt in der Bütt setzte Horst Weber, der als Zeitungsausträger das Dorfgeschehen unter seine kritischen Blicke nahm und dabei Busenbach und Etzenrot nicht schonte und fragte, angesichts der großen Löcher beim Rathausmarkt, ob Senioren dort betreut oder begraben werden sollen.

Nach dem offiziellen Programm war noch ausgiebig Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen. Die passenden schmissigen Rhythmen dazu lieferten die "Fernandos" und so füllte sich die Tanzfläche schnell.


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Die Tanzmäuse mit ihrem Gardetanz

Viel Beifall erhielten die Lyra-Kids

Die "Letzte Musikprobe" einstudiert von 
Helmut Scheib


Stimmungsrunden mit der Narrenkapelle

Das Finale vereinte nach gut vier Stunden 
nochmals alle Mitwirkende auf der Bühne

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